Veranstaltungen

Wir möchten das kulturelle Angebot in der Region durch Konzerte, Lesungen und Filmeabende bereichern. Hier seht ihr was als nächstes auf euch wartet.

Konzert: Black Sea Dahu ( Folk / CH) @ Artik Freiburg

Eintritt: 17 € (VVK Flight 13 Freiburg)

13.12.22 - 01:00

Obwohl Black Sea Dahu gerade erst am Anfang ihrer Karriere stehen, klingt die Musik der Band bereits beeindruckend ausgereift. Songs wie „In Case I Fall for You“ verbinden urbane Folk-Ästhetik mit gefühlvollen Arrangements und emotional getränktem Songwriting. Eine Mischung, die einen nicht mehr loslässt! Motor hinter Black Sea Dahu ist Sänger- und Songschreiberin Janine Cathrein. Sie ist Hauptverantwortliche der aus sechs kreativen Köpfen bestehenden Band, die zuvor unter dem Namen Josh einige Jahre existiert hat. Mit dem Debütalbum „White Creatures“ ist nun der Neuanfang einer Band erfolgt, die in ihrer Musik auf eine Reise in die innere Architektur des Selbst einlädt. Zu verkopft wird es aber dann auch nicht. Black Sea Dahu haben es einfach verstanden, wie man Anspruch mit Eingängigkeit verbindet, ohne an Substanz zu verlieren. Musik mit viel Gefühl und tollem Ausdrucksvermögen – dafür stehen Black Sea Dahu. Verpassen Sie nicht die einmalige Gelegenheit, die Schweizer Band um Janine Cathrein live bei einem Konzert zu erleben!

 

Konzert: Philipp Bradatsch ( Indie / D )

Eintritt: Frei / Hut

01.01.24 - 20:00

TERMIN VERSCHOBEN

Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben

Philip Bradatsch ist wohl das Ungeheuerlichste, was die deutsche Indie-Szene in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Einer mit Attitüde, einer, der Haltung einnimmt. Zwar sind ihm aktuelle Hörgewohnheiten oder Playlists mitnichten egal, nur bedienen will er sie eben nicht. Stattdessen führt er sie mit kryptischen, dylanesken Versatzstücken vor, erschafft einen Sog aus Bildern, Räumen und Stimmen. Und überquert auch mal unverfroren die Wohlfühlgrenze. Dann haut er sie raus, die verwerflichen Gefühle, die so wahrhaftig sind, dass niemand sie zugeben mag. Nicht mal vor der Arroganz hat er Angst, und schon gar nicht vor der deutschen Sprache, wie er nun auf seinem neuen Album „Jesus von Haidhausen“ (Trikont, 13. März 2020) erstmalig eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Nach dem ersten Zusammenzucken denkt man, der traut sich was, aber sympathisches Understatement ist nicht Philip Bradatschs Sache. Hinterher ist man froh, mit manch unliebsamem Gefühl nicht alleine dazustehen. Und man ist beseelt von der musikalischen Fülle. Denn Philip Bradatsch wartet mit Überraschungen auf, seine Songs ziehen langsam herauf, beklemmen, bäumen sich wütend auf und lösen sich im nächsten Moment in wundervolle Harmonien auf. Zwischen düster-bedrohlichen Klangwelten plötzlich ein lakonischer Schmunzler, im dumpfen Weltschmerz auf einmal eine Zärtlichkeit, die einem warm ums Herz werden lässt. Und hinter ihm rumpeln, ächzen und rocken die fabelhaften Cola Rum Boys, dass es eine wahre Freude ist. Solo oder im Band-Kollektiv, am Ende ist Philip Bradatsch wohl das, was sich so lange niemand zu vermissen getraut hat: Rock’n’Roll.